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Veeam veröffentlicht den Agent for Microsoft Windows in Version 2.0

Veeam-Nutzer, die bereits Backup & Replication im Einsatz hatten, freuten sich in der Vergangenheit bereits über das Endpoint Backup: Endlich konnte man auch dezentrale Komponenten wie physische Server, Notebooks oder Workstations in gewohnter Veeam-Manier sichern. Gefolgt wurde diese Version durch das Nachfolgeprodukt – mittlerweile unter dem Namen „Agent for Windows“ agierend – welches eine lange Beta-Phase durchlief und heute auf der VeeamON 2017 endlich final veröffentlicht wurde.

Die Veröffentlichung brauchte hier leider ein wenig mehr Zeit als gedacht, ursprünglich ging man vom Ende des 1. Quartals 2017 aus. Gemäss dem Motto „Gut Ding braucht Weile“ hat man aber noch weiter an dem finalen Produkt gefeilt und welches Ereignis wenn nicht Veeams Hausmesse sollte den optimalen Rahmen dafür bieten?

Technisch soll der Agent für Windows nach wie vor die klassischen – eben nicht virtuellen – „Blechkomponenten“ im Netzwerk sichern. Dabei soll er für eine optimale Verfügbarkeit der Windows-Workloads beim Kunden sorgen, indem er die Sicherung und Wiederherstellung physischer und cloudbasierter Server und Workstations sowie der Endpunkte von Remote-Anwendern ermöglicht. Gerade klassische Nutzer sehen sich täglich mit Problemen wie Verbindungsabbrüchen, Hardwareausfällen, beschädigten Dateien und sogar Ransomware und Diebstahl konfrontiert, was die jeweiligen Daten ob daheim oder im Unternehmen in Gefahr bringen kann.

Der Vorteil hier: Neben den niedrigeren Kosten und der geringeren Komplexität beim Sicherstellen der Verfügbarkeit von cloudbasierten Windows-Instanzen muss man nicht zwingend Veeam-Kunde sein, um das Produkt nutzen zu können: Ein Backup ist auch auf USB-Festplatten, CIFS-/SMB-Freigaben oder neuerdings in die Cloud möglich, wenn das Ziel ein Veeam CloudConnect-Repository ist. Nutzt der Kunde bereits Veeam unter VMware oder Hyper-V, ist natürlich eine Einbindung der Sicherung ins zentrale Sicherheits-Depot möglich und auch die Optik ist bekannt.

Veeam möchte hier nach wie vor eine optimale Verfügbarkeit für physische Server und Workstations, die nicht virtualisiert werden können, bereitstellen sowie für die Minimierung des Risikos von Datenverlust für Desktops, Laptops und Tablets außerhalb des Unternehmensnetzwerks sorgen. Dabei unterstützt man Systeme von Windows 7 SP1  bis Windows 10 und wurde von Microsoft als Windows 10-kompatibel zertifiziert. Zudem bietet man zusätzlich uneingeschränkte Unterstützung für Windows Server 2008 R2 SP1, 2012 R2 und 2016 – das Ganze klingt also auch als Konzept komplett rund.

Der Veeam Agent for Microsoft Windows möchte Endkunden auch dabei unterstützen, alltägliche Probleme wie Verbindungsabbrüche, Hardwareausfälle, beschädigte Dateien oder Risiken wie Ransomware und Diebstahl zu bewältigen – gerade in heutigen Zeiten keine allzu uninteressante Sache. Diesbezüglich wird unter anderem dafür Sorge getragen, dass USB-Speicher nach erfolgten Backup auch vom gesicherten System getrennt werden – so haben Crypto-Locker einen Angriffspunkt weniger.

Die Workstation- und Server-Editionen von Veeam Agent for Microsoft Windows umfassen dazu noch eine API für Fernkonfiguration und -management, die im Vorfeld lange und oft gefordert wurde: Veeam stellt hier ein Tool zur Verfügung, das die Konfiguration des lokalen Agenten in eine XML-Datei exportiert und diese anschließend für eine Verteilung von vorkonfigurierten Agenten im Hintergrund der Ziel-Umgebung verwendet, unabhängig vom derzeit eingesetzten Produkt zur Softwareverteilung. Administratoren können die Schnittstelle mithilfe der White-Label-Option kennzeichnen, sodass Mitarbeiter und Kunden erkennen können, dass sie von einer bekannten und vertrauenswürdigen Quelle geschützt werden.

Alle Features des Veeam Agents for Windows in der aktuellen, finalen Version findet Ihr hier, ein Download der Test-Version ist an dieser Stelle möglich. Natürlich gibt es auch nach wie vor die kostenlose Edition, die dann den Namen „Veeam Agent for Windows FREE“ trägt – verzichten muss man hier auf den 24/7-Support (die Editionen im Vergleich), fährt damit aber auch in den eigenen vier Wänden absolut wunderbar durch die eigene Backup-Welt.

 

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